2016: 25 Jahre
Kulturkreis Liechtenstein-Weimar

Am 23. September 2016 um 17.30 Uhr wurde aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des KLW in der städtischen Kunsthalle «Harry Graf Kessler» in Weimar, Goetheplatz 9b, eine Ausstellung der Stadt Weimar und des Kulturkreises Liechtenstein-Weimar mit der Künstlerin Carol Wyss, Liechtenstein/London, als Gast, eröffnet. S. D. Prinz Stefan von und zu Liechtenstein, a. o. und bev. Botschafter Liechtensteins in Berlin, war eigens zu dieser Feier gekommen und sprach zu den Festgästen. Die Ausstellung, an der auch KLW-Gründer und Präsident Henning K. Frhr. v. Vogelsang, Gamprin FL, und deren Initiant KLW-Vizepräsident Eberhard Neumeyer, Weimar, teilnahmen, dauerte bis zum 11. 11. 2016.

Unter den über 60 Gästen waren auch Jürgen Peess, früherer Landrat des Altkreises Weimar, der ehemalige Oberbürgermeister Volkhardt Germer, Peter Krause, Leitender Architekt, Mitglied der Künstlergruppe Hohenfelden, Jürgen Postel, Mitglied der Künstlergruppe Hohenfelden und Gestalter und Entwurfsleiter der Ausstellung 25+, Herbert Schönemann, Kunstwissenschaftler, Erfurt, als Laudator, Klaus Ruffert, Leiter des Onkologischen Zentrums Jena/Pössneck und Förderer des KLW, Bärbel Hebestreit, Vorstand des Krebs-Fasch-Vereins und des Bundes-Förderprojektes «Peternell-Orgel» in Buttelstedt bei Weimar. Bei einem anschliessenden Abendessen würdigte Eberhard Neumeyer zudem in ehrendem Gedenken den grossen Einsatz des kürzlich verstorbenen KLW-Vorstandsmitglieds Johannes Senge aus Weimar.

Die Stadt Weimar hatte die Ausstellung als Ausdruck der Anerkennung und Würdigung der Arbeit des KLW ein Vierteljahrhundert lang und aufgrund des langjährigen Kulturaustausches beider europäischer Regionen ausgerichtet, unterstützt von der Guido-Feger-Stiftung und der Kulturstiftung Liechtenstein, den Mitgliedern des KLW, Botschafter Prinz Stefan von und zu Liechtenstein und der Künstlergruppe Hohenfelden. Am 25. September 1991 war der Kulturkreis Liechtenstein-Weimar unter dieser Bezeichnung offiziell gegründet worden, nachdem die Grundlagen dafür noch zu DDR-Zeiten entwickelt wurden. Aus diesem Anlass würdigt nun die Stadt Weimar das interationale und kulturell vielfältige Wirken des KLW mit einer Jubiläumsausstellung.

Kulturaktivitäten von Rang

Bereits im März 1989 knüpften, auf Anregung von Henning Karl Frhr. v. Vogelsang, dieser und der – aufgrund seiner Kontakte zu Harald Wanger † – zum Rheinberger-Jubiläum nach Liechtenstein gereiste Weimarer Kirchenmusiker und Komponist Michael von Hintzenstern die entscheidenden Kontakte, welche wenige Monate später zur Gründung des Kulturkreises führen sollten. Von einem lebhaften kulturellen Dialog zwischen Liechtenstein und Weimar zeugen seither zahlreiche Initiativen und Kooperationsprojekte sowie Reisen der damaligen Kulturministerin Andrea Willi, von Botschafter Prinz Nikolaus von und zu Liechtenstein und Botschafter Josef Wolf †. Unter der Regie von Henning v. Vogelsang und Eberhard Neumeyer sind seit 1993 mit grosser Resonanz bedeutende Ausstellungsprojekte der Klassischen Moderne und der Konkreten Kunst und andere Ausstellungen, Konzerte und Vorträge in beiden Ländern realisiert worden. Eine grosse Förderin der KLW-Arbei war die frühere thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, die dort und in Liechtenstein die kulturellen und wirtschaftlichen Partnerschaften ausdrücklich dankend würdigte.

Respekt und Bewunderung

Seit Gründung des KLW steht auch die Künstlergruppe Hohenfelden im Mittelpunkt der Ausstellungsinitiativen des KLW. So lag es nahe, das 25jährige Jubiläum des Kulturkreises mit einer Werkschau der thüringischen Künstlergruppe sowie mit einem Beitrag aus Liechtenstein mit Werken der Künstlerin Carol Wyss zu begehen. Die Ausstellung wurde mit der Liechtensteiner Künstlerin Carol Wyss und der Künstlergruppe Hohenfelden – Beate Borchard, Klaus Bose, Elvira Franz, Ekkehard Franz, Evelin Körber, Siegfried Körber, Kerstin Kreller, Stefan Kreller und Jürgen Postel, der auch die Ausstellung vorbereitete – eröffnet. Vorgestellt wurden zehn Positionen der zeitgenössischen Kunst. Die aus 33 Kunstwerken bestehende Werkschau, kuratiert von dem Kunstwissenschaftler Herbert Schönemann, umfasste Aquarelle Handzeichnungen, Installationen, Öl- und Acrylbilder, Tafelbilder, Siebdruck-Mischtechniken, Keramik- und Porzellanarbeiten aus den Jahren 1995 bis 2016. Michael von Hintzenstern eröffnete und schloss die Präsentation musikalisch.

Ursula Seeger, Fachreferentin Bildende Kunst in der Stadtkulturdirektion Weimar und Auftragnehmerin für die Ausstellung der Stadt Weimar, hatte an der Realisierung des Anlasses namhaften Anteil. Zur Eröffnung sprach anstelle des kurzfristig verhinderten Oberbürgermeisters Stefan Wolf Julia Miehe, Leiterin der Stadtkulturdirektion Weimar. Sie fasste die zahlreichen verwirklichten Projekte des KLW in ihrer Rede zusammen und dankte ausdrücklich namens der Stadt Weimar für diese ebenso ungewöhnliche wie fruchtbringende Arbeit des KLW. Ebenfalls drückte Botschafter Prinz Stefan seinen Respekt und seiner Anerkennung für das gemeinsame Wirken aus; der Präsident berichtete auf Wunsch des Botschafters über die Entstehung des KLW, unter damals schwierigen politischen Bedingungen, bis heute.

Siehe auch hierzu Illustrationen unter „Pressestimmen“.

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Aus den Aktivitäten des KLW:

Peternell-Orgel Buttelstedt:

„… das war endlich einmal wieder eine Orgel, an der man gar Nichts auszusetzen hatte“.   Johann Gottlob Töpfer, 1858.                       

1992  Rettungsaktion für die St. Nikolai-Kirche und die Peternell-Orgel mit der „Pfeiferstuhl-Music“ der Halleschen Philharmonie. Unterstützung: Kulturkreis Liechtenstein-Weimar. – 2014  PROJEKT Instandsetzung und Restaurierung der Peternell-Orgel. – Beschluss des Förderkreises Krebs-Fasch und Kirche Buttelstedt e.V. vor dem Hintergrund Buttelstedts als Geburts- und Wirkungsstätte der Familie Krebs, als Geburts- und Taufort von Johann Friedrich Fasch, als Wirkungs- und Sterbeort des Pfarrers, Reformpädagogen und Liszt-Freundes Gustav Steinacker, als Ort vielfacher Begegnungen mit den Komponisten Johann Sebastian Bach und Franz Liszt.  Der Beschluss trägt der Erkenntnis Rechnung, dass die Stadt Buttelstedt mit ihrer Geschichte, Gründung 786, mit ihrer Lage an der Via Regia, am Kreuzungspunkt alter Kultur- und Handelsstraßen, mit ihrem Status als mittelalterlicher Markt- und Gerichtsplatz Thüringens, als alte Kulturstadt mit 558 Jahren Stadtrecht, mit ihren historischen, kirchenmusikalischen Bezügen und Kostbarkeiten bisher gravierend unter Wert existiert. Träger des Orgel-Projekts sind der Förderkreis Krebs-Fasch und Kirche Buttelstedt, die Ev.-luth. Kirchengemeinde Buttelstedt der Kulturkreis Liechtenstein-Weimar und ein Kreis namhafter Persönlichkeiten aus Musik und Gesellschaft, so Christine Lieberknecht, Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen als Schirmherrin,  die Tageszeitung „Thüringer Allgemeine“ als Medienpartner, KMD Dr. Felix Friedrich, Organist an der Trost-Orgel der Schlosskirche zu Altenburg, KMD Prof. Matthias Dreißig, Franz-Liszt-Hochschule Weimar, Organist an der Predigerkirche zu Erfurt, Michael von Hintzenstern, Komponist, Organist an der Liszt-Orgel zu Denstedt als sachverständige Unterstützer für den Gemeindekirchenrat Buttelstedt: Walter Volland, Orgelbauer, Daasdorf b. Buttelstedt, für den Kulturkreis Liechtenstein-Weimar: Eberhard Neumeyer, Weimar. (Detaillierte Beschreibungen, Gutachten, Kostenanschläge von 1996, 1999 und 2011 liegen vor.).

         KLW; i. A. Eberhard Neumeyer, Förderkreis  Krebs-Fasch-Kirche Buttelstedt

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November 2016: Aufgrund der hohen Barockanteile aus der ersten Orgel von 1704 von Conrad Weisshaupt heisst die Peternell-Orgel von jetzt an Weisshaupt-Peternell-Orgel und stellt als solche im Klang künftig eine absolute Ausnahme-Orgel in Thüringen dar. Die nachstehend zu sehenden Bilder zeigen die Stadtpfarrkirche, fertiggestellt 1566, und einen Blick in das Kirchenschiff der St. Nikolaikirche Buttelstedt mit der historischen Orgel der Bachzeit.                               © KLW. Fotos: E. Neumeyer

buttelstedt-kircheorgel-buttelstedt

Im sozialen Engagement vermittelte der KLW schon mehrfach sehr erfolgreich Spenden von Hilfsgütern für soziale Dienste, Kleider-, Bücher- und andere Sachspenden nach Thüringen und führte diese durch den Präsidenten selbst durch. 2002 bis 2004 organisierte und realisierte der Präsident in Liechtenstein und Weimar eine beispiellose Fluthilfeaktion zur Buchbestandsergänzung in den flutgeschädigten Stadtbibliotheken der sächsischen Städte Döbeln, Grimma und Königstein (insgesamt 6000 Bände). Damit sind so nur schon in diesen rund zehn Jahren 12 000 Bücher nach Thüringen bzw. teilweise Sachsen gelangt; in den Folgejahren ist durch weitere Transporte diese Zahl bis heute auf rund 19 000 Bücher für Kinderheime, Schulen, Ortsbibliotheken, soziale und ähnliche Einrichtungen gestiegen. Das Medienecho in Thüringen war aussergewöhnlich und rückte Liechtenstein in ein anderes als das übliche Klischeebild. ••• Als korporatives Mitglied des Freundeskreises Goethe-Nationalmuseum Weimar ist der KLW mit diesem über gemeinsame kulturelle Initiativen und gegenseitige Unterstützungen eng verbunden. Unter anderem organisierten beide Gesellschaften die Kulturreisen 2001 nach Weimar und 2002 nach Liechtenstein. ••• Der KLW unterstützt die „Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek Weimar e.V.“, eine Vereinigung, die der Bibliothek bei der Restaurierung und der Wiederbeschaffung beschädigter bzw. vernichteter Buchbestände hilft, wofür sie aufgrund der Initaitive des KLW auch aus Liechtenstein grosszügige Spenden erhielt. ••• 1991: Rheinberger-Musiktage in Weimar ••• 1992: Aktion zur Rettung der spätgotischen Stadtpfarrkirche St. Nicolai in Buttelstedt ••• 1992: Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar beteiligt sich mit einer Buchausstellung an den ersten Weimarer Kulturtagen des KLW in Vaduz und Schaan. ••• 1993/94: Die HAAB unterstützt mit Ausstellungen die Europäischen Kultur- und Zeitgespräche „ZeitBilder“ des KLW in Weimar (u. a. Faust-Ausstellung). ••• 1993-95: Europäische Kultur- und Zeitgespräche „ZeitBilder“, Veranstaltungsreihe. ••• Sommer 1995: Aufstellung des grossen L-Würfels von Dr. Georg Malin als (bleibender) Teil der im Kurpark von Bad Berka bei Weimar veranstalteten 4. Kunsttage. ••• 1996: Ausstellung Von Picasso bis Moore – Werke der Liechtensteinischen Staatlichen Kunstsammlung in der Kunsthalle Weimar. ••• 1998/99: Der KLW vermittelt die 150 000 DM-Spende einer Liechtensteiner Stiftung zur Restaurierung der Weimarer Stadtkirchenorgel. ••• Bis 1999: Diverse Ausstellungen, Konzerte, Vorträge usw. ••• 1999: Ausstellung „Italienische Meisterzeichnungen aus den Weimarer Kunstsammlungen“ im Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz, mit Zeichnungen von Leonardo da Vinci.. ••• Fotoausstellung „Der steinerne Gast“ des Weimarer Fotografen Harald Wenzel-Orf in Vaduz. ••• 2000: Die grossen Europäischen Konkreten – Doppelausstellung mit der „art innsbruck“ in der Kunsthalle Weimar. ••• 2001: Ausstellung „Arkadische Welten – Picasso und die Kunst des Klassizismus“ der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen 2003, in Kooperation mit dem KLW. ••• 2001: Der KLW übernimmt dank Spenden seiner Mitglieder eine Buchpatenschaft: Restaurierung eines englischen Reisebuchs von 1677 (hat den Brand 2004 unbeschadet überstanden). ••• 2001: Ausstellung der Galerie am Lindenplatz Vaduz in der Kunsthalle Weimar Harry Graf Kessler: „Nachbarschaften“ (u. a. Martin Frommelt) ••• 2002: Die HAAB unterstützt mit wertvollen Klassiker-Dubletten die Fluthilfeaktion des KLW für die verwüsteten Stadtbibliotheken der sächsischen Städte Döbeln, Grimma und Königstein. ••• 2004: Der KLW veranstaltet als Benefizveranstaltung nach dem Bibliotheksbrand (gemeinsam mit dem Freundeskreis Goethe-Nationalmuseum) einen Lyrik-Jazz-Abend im Festsaal des Goethe-Nationalmuseums. ••• Der KLW beteiligt sich an der Vorbereitung der Benefiz-Kunstauktion der Galerie Profil Weimar (Gesamtergebnis 35 000) Euro); Über die Galerie am Lindenplatz Vaduz als korporatives Mitglied des KLW kommen drei grafische Arbeiten in die Auktion. ••• 2005: Ausstellung in Weimar der Galerie am Lindenplatz „Lichtraum“ (Hanna Roeckle, Miriam Prantl). ••• 2005/07 KLW-Präsident Henning Karl Frhr. v. Vogelsang übergibt der HAAB zur Bestandsergänzung wertvolle alte Buchausgaben aus seiner Bibliothek (später weiter diverse Einzelexemplare). ••• Februar 2005: MDR-Fernsehbeitrag über den KLW. ••• Der KLW beteiligt sich aktiv und erfolgreich an den Spenden- und Hilfsaktionen für die Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar nach dem verheerenden Brand vom 2. September 2004. Zwischen 2004 und 2007 fliessen so über den KLW aus Liechtenstein insgesamt 43 500 Euro Spendengelder für die brandgeschädigte HAAB. ••• 2006: Georg Malins Buchstabenwürfel bei „Skulptur Weimar 2006″ in der Weimarer Innenstadt. ••• Weimar 2006/Erfurt 2005: Ausstellung des Papiergestalters Hanspeter Leibold, Triesenberg, im Thüringer Volkskundemuseum  Erfurt vom 16. März bis 30. April. ••• Weimar 2006: Ausstellung des Liechtensteiner Bildhauers Dr. Georg Malin zu seinem 80. Geburtstag im Rahmen von „Skulptur Weimar 2006″, Kunst im Stadtraum, Juni bis September. ••• 16. September bis 29. Oktober 2006: Ausstellung der Künstlergruppe Hohenfelden mit Sunhild Wollwage, FL, in der Kunsthalle Harry Graf Kessler, aus Anlass des 15-Jahr-Jubiläums des KLW. ••• 2006: Veranstaltungen zum 15jährigen Bestehen des KLW in Liechtenstein: Festrede Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel, Thüringen. Jubiläumsfeiern 13./14. Mai 2006: Teilnehmer u.a. ferner: Dr. Volkhardt Germer, Oberbürgermeister a. D., Weimar, Ingrid Katzung, Vorstandsmitglied des Freundeskreises Goethe-Nationalmuseum, Weimar, Angela Egli, KLW, Fachreferentin für Literatur und Bildende Kunst im Stadtkulturamt Weimar, Jürgen Peess, KLW, Landrat a. D., 1. Beigeordneter des Landkreises Annaberg/Sachsen, Peter Mittmann, 1. Vorsitzender des Vereins Weimar ‘99, Bärbel Vopel, KLW, Mitglied des Thüringer Landtags i. R., Bürgermeister lic. oec. Karlheinz Ospelt, Vaduz, Harald Wanger, Rheinberger-Biograf, Fürstlicher Musikdirektor Josef Frommelt, Präsident der Rheinberger-Gesellschaft, Künstlergruppe Hohenfelden. ••• Enthüllung einer steinernen Gedenktafel am Rathaus Vaduz durch den Bürgermeister von Vaduz und den KLW-Präsidenten als Teil des „Goethe-Erlebnisweges“ durch Vaduz, angebracht zur Erinnerung an den Liechtenstein-Aufenthalt Goethes 1788. Gestiftet vom Freundeskreis Goethe-Nationalmuseum Weimar und Kulturkreis Liechtenstein-Weimar. ••• Besuch des Liechtensteinischen Landesmuseums. ••• Ausstellung „Brücken“, Künstlergruppe Hohenfelden/Thüringen in der Galerie am Lindenplatz, Vaduz ••• Aufführung im Theater am Kirchplatz Schaan: Peter Hacks: „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe“, mit Schauspielerin Cordula Trantow. ••• Besuch des Kunstmuseums Liechtenstein, Städtle, Vaduz. ••• „KuLt(o)urWegweisendes Beisammensein“ zum Abschluss im Foyer des Theaters am Kirchplatz, Schaan: Cordula Trantow rezitierte, Jürg Hanselmann, Piano, spielte zum Mozartjahr Mozart und zur KLW-Gründung vor 15 Jahren Rheinberger. ••• 2008: Besuch des stellv. HAAB-Bibliotheksdirektors Dr. Jürgen Weber in Vaduz, Gesprächstreffen mit Landesmuseum-Direktor lic. phil. Norbert W. Hasler, mit dem damaligen Bürgermeister Karlheinz Ospelt und dem Präsidenten des KLW, Henning Karl Frhr. v. Vogelsang. ••• 2008: Eine Regierungsdelegation aus Liechtenstein besucht im November Weimar, sie wird vom Präsidenten der Klassik Stiftung Weimar, Hellmut Th. Seemann, im Schloss und von Bibliotheksdirektor Dr. Michael Knoche im Historischen Bibliotheksgebäude empfangen. ••• Herbst 2008: Ausstellung Bilder und Skulpturen von Hugo Marxer, Eschen, in der Kunsthalle Weimar (Stadt Weimar). ••• 11. Juli – 27. September 2009: BILL – BILL – BILL. Max, Jakob und David Bill. Ausstellung in der Kunsthalle Harry Graf Kessler, Weimar: Drei Vertreter der Konstruktiven Kunst. Veranstalter war die Stadt Weimar im Rahmen des Bauhaus-Jahres. Ein Ausstellungsprojekt unter dem Patronat der Botschafter der Schweizerischen Eidgenossenschaft und des Fürstentums Liechtenstein. Kuratierung der Künstler: Jakob Bill, Laudator Kurt Prantl, Direktor der Galerie am Lindenplatz, Vaduz, Fürstentum Liechtenstein. ••• Oktober 2009: Sonderausstellung „Welt der Wiegendrucke – Die ersten gedruckten Bücher der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar“ im Liechtensteinischen Landesmuseum Vaduz. ••• September 2011: Transport von 650 Büchern, Schallplatten, CDs und Hilfsgütern nach Weimar als Spende an die “Weimarer Tafel” der Diakonie Weimar durch den Präsidenten in Zusammenarbeit mit dem „Hilfswerk Liechtenstein“ und unter dem Patronat des P.E.N.-Clubs Liechtenstein. ••• 2012: Weimar: Unser mehrjähriges Bemühen um einen Ausstellungsbeitrag aus dem Fürstentum Liechtenstein zum Weimarer Kunstfest wurde belohnt – die grosse Ausstellung zum Weimarer Kunstfest 2012: „Arte Povera“ aus dem Kunstmuseum Liechtenstein. Der Botschafter des Fürstentums Liechtenstein in Berlin, S. D. Prinz Stefan von und zu Liechtenstein, war Schirmherr der Ausstellung, die am 26. August 2012 eröffnet wurde. *** 2014: Projekt Instandsetzung und Restaurierung für die St. Nikolai-Kirche und die Peternell-Orgel mit der „Pfeiferstuhl-Music“ der Halleschen Philharmonie. Unterstützung: Kulturkreis Liechtenstein-Weimar.

Die Arbeit des KLW wird ausschliesslich ehrenamtlich durchgeführt, von aussen entstehende Kosten für Fremdleistungen wurden in Thüringen durch Sponsoren und ansonsten in Liechtenstein für Projekte an beiden Orten bis ca. 1999 mehrfach vom damaligen Kulturbeirat der Fürstlichen Regierung unterstützt. Alle anderen Ausgaben und Spesen bis heute haben Präsident und Vizepräsident aus eigener Tasche bezahlt.

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